Schirmherrnbitten

schirmherrnbitten Nach dem Motto „eine Zugfahrt die ist lustig eine Zugfahrt die ist schön“ hatten wir uns am Samstag, den 6. September 2008 gemeinsam mit unserer Fahnenmutter, unserer Fahnenbraut und den Festmädchen vom Bahnhof in Radldorf auf den Weg nach Laberweinting gemacht. In Laberweinting angekommen, führten uns der Festleiter Heribert Huber und die beiden Musikanten Wolfgang und Martin Zelenka mit einem kleinen Marsch durch den Ort direkt zum Haus unseres Schirmherrn Josef Zellmeier. Dieser erwartete uns bereits, sodass sich Martin Wiesmüller und Heribert Huber gleich auf das von uns mitgebrachte schirmherrnbitten Holzscheit knien durften und unsere Schirmherrnbitte in Versform vortragen konnten. Sie drückten ihre Hoffnung aus, dass Herr Zellmeier die Fahnenweihe mit uns feiern und „auch a Schnapserl und an Gerstensaft bei schenstem Weda tringa mag“.

Josef Zellmeier sagte erfreut „JA“ und versprach den weiß-blauen Regenschirm der mit roten Herzen und Brezen geschmückt war, welcher ihm von der Fahnenbraut Sonja Schütz überreicht wurde, nur als Sonnenschutz zu verwenden, weil es unter seiner Schirmherrnschaft noch nie geregnet hat. schirmherrnbitten Freundin Sabine erhielt einen Blumenstraß, damit ihr Verzicht auf ihren Josef während der Festtage ein bisschen leichter fällt.

Anschließend wurden die Sektgläser auf ein gutes Gelingen der Jubiläumsfeierlichkeiten erhoben. In der nahe gelegenen Bahnhofsgaststätte lies uns der Schirmherr Zellmeier bewirten, wobei die „Schönacher Buam“ nochmals zünftig aufspielten, bevor uns der letzte Zug wieder Richtung Radldorf und somit in die Heimat chauffierte. Wieder in Dürnhart angekommen ließen wir den Abend noch gemütlich ausklingen.